Schule für professionelle Selbstverteidigung Martin Jurak
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Yaku Kobu Jitsu

Kanji-Schriftzeichen für Samurai

Ein japanischer Polizist braucht nur einen Stock und einen Strick.

Erstaunlich, daß die trainierten und bewaffneten Samurai vor diesen schlecht ausgerüsteten, einfachen Männern ziemlichen Respekt hatten. Ein Flackern der Angst war in ihren Augen zu sehen, wenn sie einen dieser Vertreter der öffentlichen Ordnung zu Gesicht bekamen. Diese Männer hatten sich im Umgang mit ihrem metallenen Stab und mit der Kordel, die sie sich um die Hüfte gebunden hatten, gut trainiert.

Unauffällig, und ohne viel Aufhebens zu machen, gingen sie zu Werk. Der Knüppel eines Dorfwachmanns war 50cm und der Zacken 10cm lang. Mit diesem Gerät entwaffnete er einen wild gewordenen Schwertkämpfer. Anschließend zog er sich blitzschnell seinen seidenen Gürtel von der Hüfte. Einen Augenblick später lag der Samurai, der gegen das Gesetz verstoßen hatte, gebunden und hilflos am Boden.

Auch die heutige Polizei in Japan wird noch in Yaku-Kobu-Jitsu ausgebildet.
Die besten und wirkungsvollsten Techniken dieser Kampfkunst stehen den Ordnungshütern heute zur Verfügung. Lediglich der Name hat sich geändert: Taiho-Jitsu. Allerdings setzt sich diese Kampfform aus den verschiedensten Richtungen zusammen, Jiu-Jitsu, Kendo, Judo, Aikido, Karate und Hojo-Jitsu.
Anstatt des Bo-Jitsu trainieren sie heute Keijo-Jitsu. Das Tanbo wurde durch den modernen Keibo ersetzt, auch die alte Form des metallenen Stabes ist verschwunden. Statt dessen benutzen die Polizisten heute den Tobi-Dashi-Jutte. Diese Waffe kann wie ein Fernrohr zusammengeschoben werden, im Fall eines Kampfes jedoch kann sie bis auf eine Länge von 50cm verlängert werden. Dieses Stahlrohr ist zwar nicht mehr mit einem Zacken versehen, kann aber in einer trainierten Hand zur tödlichen Waffe werden. Welche Formen die Waffen und die Kampfmethoden im Laufe der Zeit auch annehmen, sie alle sind Teil des Yaku-Kobu-Jitsu.


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